Was tun, wenn ein Todesfall eintritt?

Der Tod belastet doppelt: zum Schmerz kommt Bürokratie

Tritt ein Todesfall ein, sind viele Angehörige auf sich allein gestellt mit ihren Fragen: Welche Formalitäten sind zu erledigen? Wer organisiert die Trauerfeier? Professionelle Bestatter helfen zwar dabei, doch 2.500,- bis 5.000,- Euro kann die Beerdigung dann schnell kosten. Der Tod eines Menschen belastet seine Angehörigen und Freunde in doppelter Weise: Sie müssen den Schmerz über den Verlust ertragen und sich gleichzeitig mit erforderlichen Formalitäten befassen.

Was ist zu tun, wenn ein Sterbefall zu Hause eintritt? Zur Benachrichtigung des Arztes sind folgende Personen verpflichtet: Ehegatten, Kinder, Eltern, Geschwister oder weitere Angehörige oder derjenige, auf dessen Grundstück oder in dessen Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat, jeder, der von dem Todesfall aus eigenem Wissen unterrichtet ist. Wird eine nicht natürliche Todesursache vermutet oder festgestellt, so muss auch die Polizei verständigt werden.

Der Verstorbene ist binnen 24 Stunden nach Feststellung des Todes durch ein eingetragenes Bestattungsinstitut in einen Leichenaufbewahrungsraum zu überführen. Jeder approbierte Arzt ist zur Leichenschau und Ausstellung des Totenscheins verpflichtet. Spätestens am nächsten Werktag nach Feststellung des Todes muss der Todesfall beim Standesamt angezeigt werden. Sie können auch anhand der Liste prüfen, was zu tun ist.

TIPP:

* Rufen Sie den Arzt, bei unklarer Lage auch die Polizei.

* Lassen Sie sich vom Arzt einen Todesbescheinigung ausstellen.

* Achten Sie darauf, dass der Arzt die Todesbescheinigung

bei Ihnen im Haus lässt, dieser ist für die weitere Überführung erforderlich!

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